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Gegenstand des Arbeitskreises ist das europäische Unternehmensrecht (i.e. das Gesellschafts- und das Rechnungslegungsrecht) und seine mitgliedstaatlichen Bezüge.Der AK veröffentlicht wissenschaftliche Stellungnahmen zu europäischen Rechtsakten zum Unternehmensrecht und deren Umsetzung in deutsches Recht. Seine Adressaten sind normsetzende Einrichtungen in der EU und in Deutschland sowie die Fachöffentlichkeit.

Gegenstand des Arbeitskreises ist das europäische Unternehmensrecht (i.e. das Gesellschafts- und das Rechnungslegungsrecht) und seine mitgliedstaatlichen Bezüge.

Der AK veröffentlicht wissenschaftliche Stellungnahmen zu europäischen Rechtsakten zum Unternehmensrecht und deren Umsetzung in deutsches Recht. Seine Adressaten sind normsetzende Einrichtungen in der EU und in Deutschland sowie die Fachöffentlichkeit.

Gegenstand des Arbeitskreises ist das europäische Unternehmensrecht (i.e. das Gesellschafts- und das Rechnungslegungsrecht) und seine mitgliedstaatlichen Bezüge.Der AK veröffentlicht wissenschaftliche Stellungnahmen zu europäischen Rechtsakten zum Unternehmensrecht und deren Umsetzung in deutsches Recht. Seine Adressaten sind normsetzende Einrichtungen in der EU und in Deutschland sowie die Fachöffentlichkeit.

Gegenstand des Arbeitskreises ist das europäische Unternehmensrecht (i.e. das Gesellschafts- und das Rechnungslegungsrecht) und seine mitgliedstaatlichen Bezüge.

Der AK veröffentlicht wissenschaftliche Stellungnahmen zu europäischen Rechtsakten zum Unternehmensrecht und deren Umsetzung in deutsches Recht. Seine Adressaten sind normsetzende Einrichtungen in der EU und in Deutschland sowie die Fachöffentlichkeit.

Editorial in "Der Konzern" (Heft 2/2007):

Mittlerweile ist es eine Binsenweisheit: Das Unternehmensrecht wird zu weiten Teilen in Brüssel und Straßburg gemacht. Zum Jahresanfang 2007 sind Gesetze über neue Publizitätspflichten börsennotierter Gesellschaften (TUG) und über elektronische Handels- und Unternehmensregister (EHUG) in Kraft getreten. Sie setzen die Transparenz- und die Publizitätsrichtlinien in deutsches Recht um. Im Frühjahr soll endlich der Kommissionsvorschlag für eine Sitzverlegungsrichtlinie vorliegen. Die Verabschiedung der Aktionärsrechterichtlinie ist unter der derzeitigen deutschen Ratspräsidentschaft zu erwarten. Neue Spielräume für das nationale Aktienrecht eröffnet ferner die im vergangenen Jahr vorsichtig reformierte Kapitalrichtlinie, deren grundlegende Revision zurzeit im europäischen Rahmen geprüft wird. Das Europäische Parlament drängt die Kommission, einen Vorschlag für das Statut einer Europäischen Privatgesellschaft vorzulegen. Der Europäische Gerichtshof beurteilt die Niederlassungsfreiheit bekanntlich im Sinne der Gründungstheorie, was für die mitgliedstaatlichen Rechte einen spürbaren Anpassungsdruck erzeugt. Der im Jahr 2003 veröffentlichte Aktionsplan der EU-Kommission wird in seinen Prioritäten neu gefasst.

Alle diese Richtlinien, Empfehlungen und Pläne haben eine Geschichte, die weit vor der Befassung offizieller Gremien einsetzt. Die Umsetzung der beschlossenen Maßnahmen ist ebenfalls eine komplexe Angelegenheit. Eine gemeinsame wissenschaftliche Begleitung dazu findet in Deutschland bislang kaum statt. Zwar werden einzelne Experten in der einen oder anderen Kommission hinzugezogen, doch ist dies ersichtlich ein punktueller Vorgang. Von einer kontinuierlichen und gebündelten Einflussnahme kann nicht die Rede sein.

Der im vergangenen Sommer gegründete Arbeitskreis Europäisches Unternehmensrecht (AK EUR) will diese Lücke schließen. Er versteht sich als Forum für die Diskussion der Entwicklungen im europäischen und damit auch deutschen Gesellschafts-, Kapitalmarkt- und Bilanzrecht. Die Gruppe will strategisch arbeiten und zentral bedeutsame Themen wie etwa die Mobilität der Gesellschaften in Europa behandeln. Die Ergebnisse sollen später in Stellungnahmen zu den geplanten Rechtsakten und in eigenen Vorschlägen münden. Auch das Gespräch mit den rechtspolitisch gestaltenden Kräften wird gesucht. Den AK EUR einen think tank für die Fortentwicklung des europäischen Unternehmensrechts zu nennen wäre gegenwärtig zu hoch gegriffen – aber das kann ja noch werden …

Dem Arbeitskreis gehören Professoren, Anwälte, Unternehmensjuristen und Richter an. Vor einigen Jahren schon bezog ein von Lutter initiierter Vorläufer zu dem Aktionsplan der Kommission Stellung und eine ähnlich zusammengesetzte Gruppe hat 2006 eine umfangreiche Expertise zu „Kapital in Europa“ veröffentlicht. Darauf aufbauend und diese Initiativen weiterführend wird der AK EUR die derzeit aktuellen EU-Vorhaben und die hiesigen Umsetzungsakte wissenschaftlich begleiten.

Nach einer Gründungskonferenz im Juli 2006 in Düsseldorf traf sich der AK EUR im November 2006 zu seiner Herbsttagung in Köln, die von Grunewald und Hennrichs geleitet wurde. Auf dem um Kölner Nachwuchswissenschaftler erweiterten Treffen wurden zwei Themen behandelt: Die grenzüberschreitende Verschmelzung und Kapitalerhaltung/Solvenztest. Müller (Erfurt), Teichmann (Heidelberg), Veil (Hamburg) und Grunewald (Köln) steuerten Referate zum ersten Bereich bei, Weiß (Straßburg), Arnold (Köln), Dauner-Lieb (Köln) und Weller (Mannheim/Köln) trugen zum zweiten Gebiet vor. Die lebhaft diskutierten Referate sind ganz überwiegend in diesem Februarheft dokumentiert.

Die Frühjahrstagung wird Ende April 2007 in Frankfurt/M. unter der Regie von Ekkenga stattfinden und sich hauptsächlich mit der Umsetzung der reformierten Kapitalrichtlinie befassen.

Prof. Dr. Ulrich Noack (Düsseldorf)